Schulwegsicherheit

Schulwegsicherheit

Ein wichtiges Thema, gerade auch hier in Charlottenburg-Wilmersdorf, ist die Schulwegsicherheit. Nicht nur, wenn man Kinder hat, ist das wohl eines der wichtigsten Anliegen in der Verkehrspolitik. Wir müssen alles unternehmen, um unsere Kinder im Straßenverkehr zu schützen und sie nicht gefährlichen Situationen auszusetzen. Denn Kinder sind besonders gefährdet, da sie allein durch ihre Größe von vielen Verkehrsteilnehmern nicht oder erst zu spät wahrgenommen werden.

Weniger Kinder mit dem Auto zur Schule bringen

Häufig entstehen Verkehrsprobleme an Schulen durch den Bring- und Abholdienst der Eltern. Ziel der Schulwegsicherung muss es also sein, dass der Weg zur Schule so sicher sein muss, dass die Eltern das Gefühl haben, Ihre Kinder nicht mehr mit dem Auto bringen zu müssen. Zudem kann dadurch die Selbstständigkeit der Kinder gestärkt werden.

Mehr Dialogdisplays im Bezirk

Auch in dieser Wahlperiode setzt sich die SPD-Fraktion in der BVV dafür ein, dass mehr Dialogdisplays angeschafft und im Schulumfeld aufgestellt werden. Ich habe an einem entsprechenden Antrag mitgearbeitet, der im Jahr 2017 auch von der BVV beschlossen wurde. Die Displays sind erwiesenermaßen wichtig, um bei Autofahrern Aufmerksamkeit zu schaffen und für Rücksicht und eine angemessene Geschwindigkeit zu werben.

Auch das Umfeld in den Blick nehmen

Der direkte Bereich um eine Schule ist in Berlin meistens schon gut geregelt – nicht jedoch das gesamte Umfeld. Wir plädieren dafür, dass dies stärker geschehen muss. Vielfrequentierte Schulwege müssen zukünftig eine größere Beachtung finden, zum Beispiel in dem man auch hier verkehrsregelnde oder bauliche Maßnahmen zur Sicherheit vornimmt.

Gerade unübersichtliche Situationen, Überwege und Straßenkreuzungen müssen beseitigt, hohe Geschwindigkeiten entschärft, Baustellen übersichtlicher und besser gesichert und das Verkehrsaufkommen insgesamt verringert werden.

Mögliche Maßnahmen zur Schulwegsicherung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die im Rahmen der Schulwegsicherung zur Anwendung kommen können. Dazu zählen grundsätzlich erstmal vor allem Geschwindigkeitsreduzierungen im gesamten Schulumfeld. Eventuell schon vorhandene Regelungen müssen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft und notfalls angepasst werden.

Bauliche Veränderungen, wie Aufpflasterungen, Schwellen oder Gehwegvorstreckungen können dabei helfen, ein Wechseln der Straßenseiten zu erleichtern und gleichzeitig die Geschwindigkeit zu verringern.

Eine wichtige Maßnahme ist die Erhöhung des Sichtkontakts durch das Freihalten von Fahrbahnrändern an Überwegen. Dadurch können wartende Kinder besser erkannt werden.

Überquerungshilfen wie Mittelinseln, Zebrastreifen oder Ampelanlagen können an (vielbefahrenen) Straßen das Tempo herausnehmen und das sichere Passieren unterstützen.

Mit sogenannten Kiss & Ride Zonen kann man in einiger Entfernung der Schule einen sicheren Bereich zum Ein- und Aussteigen schaffen. Die Kinder können so die letzten Meter alleine zu Fuß gehen und der Bereich direkt vor der Schule wird stark entlastet.

Ansprechpartner sein

Es gibt viele große und kleine Maßnahmen, die zur Sicherung eines Schulwegs ergriffen werden können. Nicht immer sind dabei alle Möglichkeiten machbar. Doch um die besten Lösungen herauszuarbeiten, stehen sowohl die SPD im Bezirk als auch die BVV-Fraktion allen Schulen, Elternvertretungen und Eltern als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns am besten unter schulwegsicherheit@spd-citywest.de oder sprechen Sie mich direkt an.

Flyer zum Thema Schulwegsicherheit

Die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf hat zum Schulstart 2018 einen Flyer zum Thema “Schulwegsicherheit” aufgelegt, an dem ich mitarbeiten durfte. Der Flyer bietet Eltern und Schulen Hilfestellungen, um mit problematischen Stellen (insbesondere) auf Schulwegen umzugehen und diese an die richtigen Stellen zu melden.

Foto: SPD Flyer Schulwegsicherheit 2018

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