Gegen die Schließung der Post in der Rüsternallee

Gegen die Schließung der Post in der Rüsternallee

Seit einiger Zeit ist klar, was die Postbank erst jetzt ihren Kunden auch offiziell per Post mitgeteilt hat: Die Postbank-Filiale in der Rüsternallee 45 soll am 24.10.2018 geschlossen werden.

Sowohl als Kunde der Post und der Postbank als auch als Kommunalpolitiker aus Neu-Westend und Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf habe ich gegenüber der Postbank und der Deutschen Post mein Unverständnis für diese Standortschließung zum Ausdruck gebracht.

Die nur als “Standortveränderung” bezeichnete Maßnahme der Postbank bedeutet spürbare Auswirkungen für das nähere Umfeld, den Ortsteil Neu-Westend und für die vielen Anwohnerinnen und Anwohner. Für viele, insbesondere ältere Menschen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Familien mit Kinderwagen, bedeutet sie größere Entfernungen und zum Teil beschwerlichere Erledigung ihrer Post- und Postbankgeschäfte.

Zwar wird argumentiert, dass die Dienstleistungen an anderen Standorten oder bei Partnern erledigt werden könnten, so muss man allerdings feststellen, dass diese keine adäquaten Alternativen darstellen. Eine eine einfache, direkte und kundenfreundliche Bedienung bei Post-, Paket- und Gelddienstleitungen aus einer Hand ist im direkten Umfeld damit nicht mehr gegeben. Beispielsweise gibt es keinen Geldautomaten in direkter Nähe – wäre es hier nicht denkbar zumindest solch ein Angebot zu schaffen?

Ich habe sowohl die Post als auch die Postbank darum gebeten diese Entscheidung zu überdenken oder z.B. als Post den Standort zu übernehmen. Auch die Schaffung eines Geldautomaten in der Nähe könnte zumindest helfen. Es bedarf einer Lösung im Sinne der Kundinnen und Kunden. Gleichwohl weiß ich, dass es nur schwer möglich sein wird, diese Entscheidung zu revidieren. Entsprechende Erfahrungen mussten wir leider in der Vergangenheit bereits machen.

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