Foto: Alexander Sempf

Debattenbeitrag für die “Gazette – Charlottenburg-Wilmersdorf”, Ausgabe September 2018. Für die SPD-Fraktion habe ich zu dem von der FDP gewählten Thema “Wie sollte das moderne Bürgeramt aussehen?” folgendes geschrieben:

Wir leben in einer Zeit, in der viele wie selbstverständlich täglich online Einkäufe oder auch sensible Bankgeschäfte tätigen. Warum sollten dann die Anliegen im Bürgeramt immer noch auf Termine vor Ort und das Ausdrucken von Formularen ausgelegt sein? Die Modernisierung und Digitalisierung von Verwaltungsabläufen muss aus Sicht der SPD-Fraktion noch stärker vorangetrieben werden. Diese müssen dabei möglichst papierlos und vor allem medienbruchfrei und einheitlich sein.

Für die SPD gehören zu einem modernen Bürgeramt folgende Elemente: Bürgerämter müssen für alle gut erreichbar sein. Das bedeutet eine gute Verteilung der Standorte im Bezirk, flexible Öffnungszeiten, zeitnahe Terminfindung und kurze Wartezeiten. Ohne Termin und Wartezeit muss es möglich sein, an Self-Service-Terminals z. B. Ausweise zu beantragen oder die Eingabe von Fingerabdrücken, Unterschriften oder Fotos zu erledigen. Auch Auskünfte sollten hier abrufbar sein. Die Verfahren könnten so deutlich beschleunigt und vereinfacht werden. Der wichtigste Schritt ist aus unserer Sicht, dass Beantragung und Bearbeitung auch online durchführbar sind. Hierzu müssen schnell die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Selbstverständlich gehört auch dazu, dass der Bearbeitungsstand online einsehbar ist.

Die Beiträge der anderen Fraktionen finden Sie auf der Internetseite der Gazette.

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